Erste Reise nach Südkorea: Einreise, T-money-Karte, Apps und Tipps für Seoul
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Südkorea wird bei Reisenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz immer beliebter: moderne Städte, Tempel und Paläste, Berge und Küsten, und natürlich das Essen. Das Land ist sicher und gut organisiert, aber einiges funktioniert anders als in Europa. So funktioniert zum Beispiel die Navigation mit Google Maps in Korea nur eingeschränkt. Mit diesen Tipps klappt die erste Reise reibungslos.
Vor der Reise
Einreise: Für Kurzaufenthalte gelten je nach Staatsangehörigkeit besondere Regeln, zum Beispiel die elektronische Reisegenehmigung K-ETA oder befristete Ausnahmen davon. Prüfe die aktuellen Bestimmungen auf der offiziellen Website der koreanischen Regierung, bei der Botschaft der Republik Korea oder auf den Seiten deines Außenministeriums.
Internet: eSIM, lokale SIM-Karte oder mobiler WLAN-Router. Viele Angebote kann man online buchen und am Flughafen abholen.
Steckdosen: Korea nutzt Stecker vom Typ C und F mit 220 Volt. Stecker aus Deutschland und Österreich passen also in der Regel ohne Adapter.
Bezahlen: Kreditkarten werden fast überall akzeptiert. Etwas Bargeld in Won ist für Märkte und Straßenstände praktisch.
Vom Flughafen in die Stadt
Die Flughafenbahn AREX verbindet den Flughafen Incheon mit dem Bahnhof Seoul. Es gibt einen Express ohne Zwischenhalt und einen Regionalzug, der an mehr Stationen hält und Anschluss an mehrere U-Bahn-Linien bietet.
Flughafenbusse, die sogenannten Limousine-Busse, fahren zu vielen Stadtteilen und Hotels.
Taxis sind teurer, aber bei später Ankunft oder mit viel Gepäck praktisch.
Die T-money-Karte
T-money ist eine aufladbare Karte für U-Bahn, Bus und viele Taxis; man kann damit auch in Convenience Stores bezahlen.
Erhältlich ist sie in Convenience Stores wie GS25, CU oder 7-Eleven und an manchen Automaten in den U-Bahn-Stationen.
Aufgeladen wird bar im Laden oder am Automaten.
Im Bus beim Einsteigen und beim Aussteigen die Karte an das Lesegerät halten. Nur so gibt es den Umsteigerabatt, wenn man innerhalb der vorgesehenen Zeit umsteigt.
Restguthaben lässt sich am Ende der Reise in manchen Convenience Stores gegen eine kleine Gebühr auszahlen.
Die wichtigsten Apps
Naver Map oder KakaoMap: die Karten, die Koreaner selbst benutzen, mit englischer Oberfläche. Sie zeigen Routen mit U-Bahn, Bus und zu Fuß sowie Echtzeit-Abfahrten.
Kakao T: zum Bestellen von Taxis. Wenn sich deine Karte nicht hinterlegen lässt, kannst du im Taxi bar oder mit Karte bezahlen.
Papago: die Übersetzungs-App von Naver, besonders gut für Koreanisch, auch mit Kamerafunktion für Speisekarten und Schilder.
Viele koreanische Apps verlangen für manche Funktionen eine koreanische Telefonnummer.
Gut zu wissen
Trinkgeld ist in Korea nicht üblich.
In der U-Bahn sind andersfarbige Sitze für ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit Behinderung reserviert.
In vielen Restaurants gibt es kostenlose Beilagen, die Banchan, die man nachbestellen kann.
Die Sommer sind heiß und feucht mit einer Regenzeit, die Winter kalt und trocken. Frühling und Herbst gelten als die angenehmsten Reisezeiten.
Notrufnummern
Polizei 112, Feuerwehr und Rettungsdienst 119. Die Touristen-Hotline 1330 hilft in mehreren Sprachen.
Warst du schon in Korea? Teile deine Tipps und Lieblingsorte in den Kommentaren.