Tteokbokki selber machen: scharfe koreanische Reiskuchen und beliebte Varianten

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Tteokbokki, zylindrische Reiskuchen in einer scharf-süßen roten Soße, ist das beliebteste Streetfood Koreas. An fast jeder Ecke in Seoul gibt es Stände, an denen es in großen Pfannen vor sich hin köchelt. Zu Hause ist es überraschend schnell gemacht, und die Zutaten bekommt man inzwischen in jedem gut sortierten Asialaden. Zutaten für 2 bis 3 Personen 400 g Tteok, koreanische Reiskuchen in Stangenform, frisch, gekühlt oder tiefgekühlt 2 bis 3 Platten Eomuk, koreanischer Fischkuchen, in Dreiecke oder Streifen geschnitten 400 bis 500 ml Brühe aus getrockneten Sardellen und Kombu-Alge, alternativ Wasser 2 bis 3 Esslöffel Gochujang, koreanische Chilipaste 1 Esslöffel Gochugaru, koreanische Chiliflocken, nach Geschmack 1 Esslöffel Sojasauce 1 bis 2 Esslöffel Zucker 2 Knoblauchzehen, gehackt 2 Frühlingszwiebeln in Stücken Gekochte Eier, optional Die Brühe Etwa zehn getrocknete Sardellen ohne Kopf und Innereien und ein Stück Kombu 10 Minuten in Wasser köcheln lassen, dann herausnehmen. Die Brühe gibt deutlich mehr Tiefe als reines Wasser. Zubereitung Harte oder gefrorene Reiskuchen 10 bis 20 Minuten in warmem Wasser einweichen, bis sie weicher sind, und voneinander lösen. Gochujang, Gochugaru, Sojasauce, Zucker und Knoblauch in die Brühe rühren und aufkochen. Die Reiskuchen hineingeben und bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten köcheln lassen. Häufig umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt. Fischkuchen und Frühlingszwiebeln dazugeben und weitere 3 bis 5 Minuten kochen, bis die Soße eindickt und glänzt. Die gekochten Eier dazugeben und in der Soße wenden. Abschmecken: mehr Zucker, wenn es zu scharf ist, mehr Gochugaru, wenn es schärfer sein darf. Beliebte Varianten Käse-Tteokbokki: geriebenen Mozzarella darüberstreuen und mit Deckel schmelzen lassen. Rabokki: Instantnudeln, Ramyeon, mit in den Topf geben. Rosé-Tteokbokki: Milch oder Sahne in die Soße rühren. Milder, cremiger und in Korea gerade sehr beliebt. Gungjung-Tteokbokki: die nicht scharfe „königliche“ Variante, mit Sojasauce, Gemüse und Rindfleisch gebraten. Tipps Die Reiskuchen nicht zu lange kochen, sonst werden sie matschig und zerfallen. Ist die Soße zu dick, etwas Wasser zugeben; ist sie zu dünn, ein paar Minuten länger einkochen. Tteokbokki schmeckt am besten frisch. Abgekühlt werden die Reiskuchen hart; beim Aufwärmen etwas Wasser zugeben. Dazu passen Gimbap und frittierte Snacks, wie an den Ständen in Korea. Wie scharf magst du dein Tteokbokki? Teile deine Lieblingsvariante in den Kommentaren.

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