Zimmerpflanzen für Anfänger: pflegeleichte Arten, der richtige Standort und richtig gießen

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Zimmerpflanzen machen jede Wohnung gemütlicher. Trotzdem geben viele nach ein paar eingegangenen Pflanzen auf und meinen, sie hätten keinen grünen Daumen. Meist liegt es an zwei Dingen: dem falschen Standort und zu viel Wasser. Zuerst das Licht Prüfe vor dem Kauf, wie hell der geplante Standort ist. Südfenster: viel direkte Sonne. Gut für Kakteen und Sukkulenten. Ost- und Westfenster: hell mit einigen Stunden Sonne. Für die meisten Zimmerpflanzen ideal. Nordfenster und Raummitte: wenig Licht. Nur für schattenverträgliche Pflanzen. Im deutschen Winter ist das Licht sehr knapp. Stelle die Pflanzen in dieser Zeit möglichst nah ans Fenster oder nutze eine Pflanzenlampe. Pflegeleichte Pflanzen Efeutute: wächst schnell, rankt oder hängt und lässt die Blätter hängen, wenn sie Durst hat. Bogenhanf, Sansevieria: extrem robust, braucht wenig Wasser. Zamioculcas, auch Glücksfeder genannt: verträgt Halbschatten und vergessenes Gießen. Monstera, das Fensterblatt: große, geschlitzte Blätter, mag es hell ohne pralle Sonne. Grünlilie: unkompliziert und bildet viele Ableger. Einblatt: blüht im Halbschatten und zeigt ebenfalls, wenn es Wasser braucht. Kakteen und Sukkulenten: viel Licht, wenig Wasser. In dunklen Wohnungen vergeilen sie. Achtung: Viele Zimmerpflanzen, etwa Efeutute, Monstera, Dieffenbachie und Einblatt, sind für Katzen und Hunde giftig, wenn sie daran knabbern. Gießen: der häufigste Fehler Mehr Pflanzen sterben an zu viel als an zu wenig Wasser. Dauernasse Wurzeln faulen. Mach vor dem Gießen die Fingerprobe: zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde. Ist sie noch feucht, warte. Wenn du gießt, dann gründlich, bis Wasser aus dem Abzugsloch läuft. Überschüssiges Wasser im Untersetzer nach etwa 15 Minuten wegschütten. Kalkhaltiges Leitungswasser ist für die meisten Pflanzen in Ordnung; empfindliche Arten freuen sich über abgestandenes oder gefiltertes Wasser. Im Winter wachsen die meisten Pflanzen langsamer und brauchen weniger Wasser. Topf und Erde Verwende immer Töpfe mit Abzugsloch, oder stelle einen Kulturtopf in einen Übertopf. Nimm Zimmerpflanzenerde, für Sukkulenten spezielle Kakteenerde mit Sand oder Bims. Heizungsluft Im Winter ist die Luft in beheizten Wohnungen sehr trocken. Stelle Pflanzen nicht direkt über die Heizung, gruppiere sie und nutze bei Bedarf einen Luftbefeuchter oder Untersetzer mit feuchtem Blähton. Warnzeichen Gelbe Blätter und dauerfeuchte Erde: zu viel Wasser. Schlaffe Blätter und trockene Erde: zu wenig Wasser. Lange, blasse Triebe Richtung Fenster: zu wenig Licht. Feine Gespinste oder weiße Wattebäusche an den Blättern: Spinnmilben oder Woll- und Schmierläuse. Blätter abwischen und bei Bedarf behandeln. Dünger Von Frühjahr bis Spätsommer alle zwei bis vier Wochen mit Grünpflanzendünger nach Packungsangabe düngen, im Winter pausieren. Welche Pflanze ist bei dir unkaputtbar? Schreib es in die Kommentare.

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