Kürbissuppe mit Hokkaido: das einfache Grundrezept, cremig ohne Sahne, mit Ingwer- und Kokosvariante

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„Kürbissuppe Rezept“ gehört im Herbst zu den meistgesuchten Rezepten in Deutschland, sobald die ersten Hokkaidos auf dem Markt liegen. Das Grundrezept ist schnell gemacht, braucht wenige Zutaten und lässt sich in viele Richtungen abwandeln. Der Hokkaido hat einen großen Vorteil: Die Schale wird beim Kochen weich und muss nicht geschält werden. Zutaten (4 Portionen) 1. 1 Hokkaido-Kürbis, etwa 1 bis 1,2 kg. 2. 1 Zwiebel. 3. 1 Knoblauchzehe. 4. 1 Kartoffel (mehligkochend) oder 2 Möhren, für mehr Bindung. 5. 1 bis 2 EL Öl oder Butter. 6. Etwa 1 Liter Gemüsebrühe. 7. Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss. 8. Zum Verfeinern nach Wahl: 100 ml Sahne, Schmand oder Kokosmilch, ein Spritzer Zitronen- oder Orangensaft. 9. Zum Servieren: geröstete Kürbiskerne, ein paar Tropfen steirisches Kürbiskernöl, Petersilie. Zubereitung 1. Kürbis waschen, halbieren und die Kerne und Fasern mit einem Löffel herauskratzen. Den Stielansatz und harte, dunkle Stellen wegschneiden. In grobe Würfel schneiden. 2. Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln, Kartoffel schälen und würfeln. 3. Öl oder Butter in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel glasig andünsten, Knoblauch kurz mitdünsten. 4. Kürbis und Kartoffel dazugeben und einige Minuten mitbraten. Leichte Röstaromen machen die Suppe kräftiger. 5. Mit der Brühe aufgießen, bis das Gemüse gerade bedeckt ist. Aufkochen und zugedeckt etwa 20 bis 25 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis ganz weich ist. 6. Mit dem Pürierstab fein pürieren. Ist die Suppe zu dick, etwas Brühe oder Wasser zugeben; ist sie zu dünn, ohne Deckel etwas einkochen. 7. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Wer mag, rührt Sahne oder Kokosmilch ein. Ein Spritzer Zitrone hebt den Geschmack.
Ein Teller orangefarbene Kürbissuppe mit einem Klecks Sahne in der Mitte
Cremig ohne Sahne Die Kartoffel bindet die Suppe so gut, dass sie auch ohne Sahne samtig wird. Für eine leichte Variante einfach weglassen und am Ende einen Löffel Naturjoghurt oder etwas gutes Olivenöl auf den Teller geben. Varianten 1. Mit Ingwer und Kokos: Ein daumengroßes Stück frischen Ingwer mit der Zwiebel andünsten, 1 TL Currypulver dazugeben und die Suppe mit Kokosmilch und Limettensaft abschmecken. Dazu passt frischer Koriander. 2. Mit Apfel: Einen säuerlichen Apfel mitkochen, das gibt Frische. 3. Ofenkürbis: Die Kürbiswürfel vorher bei 200 °C etwa 25 Minuten im Ofen rösten. Die Suppe wird noch aromatischer. 4. Mit Orange: Saft einer Orange und etwas Abrieb zugeben, ein Klassiker zu Hokkaido. 5. Butternut oder Muskatkürbis statt Hokkaido: schmeckt ebenfalls sehr gut, muss aber geschält werden. Kürbiskerne rösten Die herausgekratzten Kerne von den Fasern befreien, waschen, trocken tupfen, mit etwas Öl und Salz mischen und bei 180 °C etwa 15 bis 20 Minuten im Ofen rösten. Oder gekaufte Kürbiskerne ohne Fett in der Pfanne rösten. Aufbewahren 1. Im Kühlschrank hält die Suppe zwei bis drei Tage. 2. Sie lässt sich gut einfrieren, am besten ohne Sahne. Die Sahne beim Aufwärmen zugeben. Ein Hinweis: Zierkürbisse und selbst gezogene Kürbisse, die bitter schmecken, nicht essen. Bitterstoffe (Cucurbitacine) können zu Vergiftungen führen. Bei Speisekürbissen aus dem Handel ist das selten, aber ein kleines Stück roh zu probieren schadet nicht. Foto: Qfamily, CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/) — Quelle: https://www.flickr.com/photos/98545783@N00/2218090957

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