Die Adventszeit zu Hause: Adventskranz und Kerzen sicher, Adventskalender, Nikolaus und Barbarazweige, Plätzchen backen und eine ruhige Vorweihnachtszeit

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Die Adventszeit beginnt am vierten Sonntag vor Weihnachten und ist für viele Familien die schönste Zeit des Jahres: Kerzenlicht, Plätzchenduft, Adventskalender und Weihnachtsmärkte. Gleichzeitig ist sie oft hektisch. Dieser Leitfaden sammelt die Bräuche, ein paar Rezepte und Tipps, damit der Advent gemütlich und sicher bleibt. Die vier Adventssonntage Der erste Advent fällt immer auf den Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Danach folgen drei weitere Sonntage bis Weihnachten. An jedem Adventssonntag wird eine weitere Kerze am Adventskranz angezündet. Für Christen ist der Advent die Zeit der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu. Viele Kirchengemeinden laden zu Adventskonzerten und Roratemessen ein. Der Adventskranz Der klassische Kranz besteht aus Tannengrün mit vier Kerzen. Man kann ihn selbst binden oder fertig kaufen. Sicherheit geht vor: Tannengrün trocknet in der warmen Wohnung schnell aus und brennt dann wie Zunder. Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt, auch nicht für einen kurzen Moment. Stellen Sie den Kranz auf eine feuerfeste Unterlage, weit weg von Vorhängen. Wechseln Sie heruntergebrannte Kerzen rechtzeitig aus, bevor die Flamme das Grün erreicht. Halten Sie Kinder und Haustiere fern und haben Sie einen Eimer Wasser oder eine Löschdecke griffbereit. LED-Kerzen sind eine gute Alternative, besonders mit kleinen Kindern. Adventskalender Vom 1. bis zum 24. Dezember wird jeden Tag ein Türchen geöffnet. Selbst gemachte Kalender aus kleinen Säckchen oder Tüten sind beliebt. Es müssen nicht immer Geschenke sein: kleine Gutscheine für gemeinsame Zeit, ein Rätsel oder ein Lied machen ebenso Freude. Für Erwachsene gibt es Kalender mit Tee, Gewürzen oder Büchern. Nikolaus und Barbarazweige Am 4. Dezember, dem Barbaratag, schneidet man Zweige von Kirsch- oder Forsythiensträuchern und stellt sie in eine Vase. Wenn sie an Weihnachten blühen, soll das Glück bringen. Am Abend vor dem 6. Dezember stellen Kinder ihre geputzten Stiefel vor die Tür. Am Morgen hat der Nikolaus sie mit Nüssen, Mandarinen und Süßigkeiten gefüllt. Plätzchen backen Gemeinsames Backen gehört für viele dazu. Beliebte Sorten sind Vanillekipferl, Zimtsterne, Spritzgebäck, Butterplätzchen zum Ausstechen und Lebkuchen. Einfache Butterplätzchen: 250 g Mehl, 125 g kalte Butter, 80 g Zucker, 1 Ei, eine Prise Salz und etwas Vanille zu einem Teig verkneten, mindestens eine Stunde kalt stellen, ausrollen, ausstechen und bei etwa 180 °C Ober-/Unterhitze 8 bis 10 Minuten backen, bis die Ränder leicht golden sind. Mit Kindern: Den Teig am Vortag vorbereiten, dann bleibt mehr Zeit zum Ausstechen und Verzieren. Plätzchen aus rohem Teig nicht naschen lassen: rohe Eier und rohes Mehl können Keime enthalten. Plätzchen halten sich in Blechdosen gut, weiche und knusprige Sorten aber getrennt aufbewahren. Der Stollen wird traditionell einige Wochen vor Weihnachten gebacken, damit er durchziehen kann. Weniger Stress im Advent Planen Sie Geschenke früh und setzen Sie sich ein Budget. Nicht jede Feier muss besucht werden. Ein freier Adventssonntag ohne Termine ist ein Geschenk an sich. Ein Spaziergang, ein Adventslied oder eine vorgelesene Geschichte bei Kerzenlicht sind oft das, woran sich Kinder später am liebsten erinnern. Denken Sie auch an Menschen, die in dieser Zeit allein sind: Ein Anruf, ein Besuch oder eine Spende an eine Tafel oder ein Hilfswerk machen den Advent für andere heller.

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