Ahrenshoop: das Künstlerdorf auf dem Fischland, Kunstmuseum, Hohes Ufer, Darßer Weststrand und Bodden
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Ahrenshoop liegt auf der schmalen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern, zwischen Meer und Bodden. Seit Ende des 19. Jahrhunderts kommen Maler hierher, angezogen vom besonderen Licht, und so ist Ahrenshoop bis heute als Künstlerkolonie bekannt. Reetgedeckte Häuser, Steilküste, breite Sandstrände und die Boddenlandschaft machen den Ort zu einem der schönsten an der deutschen Ostsee.
Anreise
Mit dem Auto über Ribnitz-Damgarten auf die Halbinsel; im Sommer sind Parkplätze knapp.
Mit der Bahn nach Ribnitz-Damgarten oder Barth und weiter mit dem Bus.
Auf der Halbinsel kommt man am besten mit dem Fahrrad voran.
Kunst
Das Kunstmuseum Ahrenshoop zeigt Werke der Künstlerkolonie und zeitgenössische Kunst in einem modernen Bau.
Der Kunstkaten, eine der ältesten Galerien Deutschlands, und zahlreiche kleine Galerien im Ort.
Die Schifferkirche, eine kleine Holzkirche in Form eines umgedrehten Bootsrumpfs.
Meer und Strand
Das Hohe Ufer, eine Steilküste zwischen Wustrow und Ahrenshoop, mit weitem Blick über die Ostsee.
Breite Sandstrände direkt vor dem Ort.
Nördlich beginnt der Darß mit dem Darßer Urwald und dem Weststrand, einem der wildesten Strände der Ostsee, mit umgestürzten Bäumen und Windflüchtern; er ist zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar.
Bodden
Auf der anderen Seite der Halbinsel liegt der Saaler Bodden, ein ruhiges Küstengewässer mit Schilfufern. Hier lassen sich Sonnenuntergänge beobachten und Bootstouren unternehmen.
Im Herbst rasten Kraniche in der Region; Beobachtungsplätze gibt es im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.
Tipps
Ahrenshoop ist im Sommer sehr gefragt: Unterkunft früh buchen.
Der Wind auf dem Fischland ist oft stark; Jacke mitnehmen.
Im Nationalpark auf den Wegen bleiben und Rücksicht auf Vögel und Wild nehmen.