Amrum: die Nordseeinsel mit dem Kniepsand, Leuchtturm, Friesendörfern, Wattwanderung nach Föhr und Fähre
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Amrum ist eine kleine Nordfriesische Insel im Wattenmeer, südlich von Sylt und westlich von Föhr. Sie ist bekannt für den Kniepsand, einen der breitesten Sandstrände Europas, für ihre Dünen, Heide und Wälder, die reetgedeckten Friesenhäuser und eine ruhige, naturnahe Urlaubsatmosphäre. Das Wattenmeer rund um die Insel gehört zum Nationalpark und zum UNESCO-Welterbe.
Anreise
Mit der Fähre von Dagebüll, das per Bahn über Niebüll erreichbar ist, nach Wittdün auf Amrum; die Überfahrt dauert je nach Verbindung etwa anderthalb bis zwei Stunden, teils mit Halt auf Föhr.
Autos können mitgenommen werden, müssen aber in der Saison früh reserviert werden; viele Gäste lassen das Auto auf dem Festland.
Auf der Insel fahren Busse zwischen den Orten; Fahrräder lassen sich überall leihen.
Die Orte
Wittdün im Süden mit dem Fährhafen und der Promenade.
Nebel mit seinen alten Friesenhäusern, der St.-Clemens-Kirche und dem Friedhof mit den „sprechenden Grabsteinen“, die von Seefahrern und ihren Familien erzählen; dort steht auch das Öömrang Hüs, ein altes Kapitänshaus.
Norddorf im Norden, mit Zugang zu den Dünen und dem Strand.
Süddorf, in dessen Nähe der Leuchtturm steht.
Kniepsand und Dünen
Der Kniepsand ist eine riesige Sandbank, die sich an die Insel angelagert hat; er ist mehrere Kilometer lang und teils über einen Kilometer breit.
Bohlenwege führen durch die Dünen zum Strand. Die Dünen sind geschützt: auf den Wegen bleiben.
Leuchtturm
Der rot-weiße Leuchtturm Amrum gehört zu den höchsten an der deutschen Nordseeküste. In der Saison kann man ihn besteigen und weit über Insel und Wattenmeer blicken.
Wattwanderung nach Föhr
Bei Niedrigwasser kann man von Amrum durch das Watt nach Föhr laufen, mehrere Stunden lang. Diese Wanderung nur mit einem zertifizierten Wattführer machen: Priele und auflaufendes Wasser sind gefährlich. Zurück geht es meist mit der Fähre.
Tipps
Gezeiten- und Fährpläne vor jedem Ausflug prüfen.
Wind und Wetter wechseln schnell: Regenjacke und warme Kleidung, auch im Sommer.
Robben und Vögel nicht stören und Abstand halten, besonders in den Schutzzonen.