Bratkartoffeln: gekochte Pellkartoffeln vom Vortag, Speck und Zwiebeln, knusprig in der Eisenpfanne
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Bratkartoffeln gehören zu den beliebtesten Beilagen der deutschen Küche: Kartoffelscheiben, goldbraun und knusprig in der Pfanne gebraten, mit Zwiebeln und oft Speck. Sie passen zu Spiegelei, Sülze, Matjes, Schnitzel oder Frikadellen und sind als „Bauernfrühstück“ mit Ei verrührt ein eigenes Gericht. Der wichtigste Trick: Man nimmt gekochte Kartoffeln vom Vortag.
Zutaten (für 4 Personen)
1 kg festkochende Kartoffeln;
2 Zwiebeln;
100 g durchwachsener Speck, optional;
3 Esslöffel Butterschmalz oder Öl;
Salz, Pfeffer, etwas Kümmel oder Majoran;
Schnittlauch oder Petersilie.
Kartoffeln vorbereiten
Die Kartoffeln mit Schale kochen, bis sie gar, aber noch fest sind.
Abkühlen lassen, am besten über Nacht im Kühlschrank: Dann sind sie fest und zerfallen beim Braten nicht.
Pellen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden.
Braten
Eine große Pfanne, idealerweise aus Gusseisen, mit Butterschmalz kräftig erhitzen.
Die Kartoffelscheiben in einer Lage hineingeben und einige Minuten in Ruhe braten lassen, ohne zu rühren, bis sich eine Kruste bildet.
Erst dann wenden. Lieber in zwei Portionen braten als die Pfanne zu überfüllen, sonst dämpfen die Kartoffeln.
Speck und Zwiebeln
Speckwürfel in einer zweiten Pfanne oder nach dem ersten Wenden mitbraten.
Zwiebelstreifen erst gegen Ende zugeben, damit sie nicht verbrennen.
Würzen
Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Kümmel oder Majoran würzen; das Salz erst am Schluss, damit die Kartoffeln knusprig bleiben.
Mit Schnittlauch bestreuen.
Rohe Bratkartoffeln
Aus rohen Kartoffelscheiben lassen sie sich auch braten, mit Deckel zunächst gedämpft, dann offen knusprig gebraten. Das dauert länger und braucht mehr Aufmerksamkeit.
Tipps
Festkochende Sorten sind am besten.
Geduld: Häufiges Rühren verhindert die Kruste.
Mit drei verquirlten Eiern in der Pfanne gestockt, wird daraus ein Bauernfrühstück.