Celle: Fachwerkaltstadt, Schloss mit Barocktheater, Bomann-Museum, Hengstparade und Tor zur Lüneburger Heide
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Celle in Niedersachsen besitzt eines der größten geschlossenen Fachwerkensembles Europas: Hunderte bunt bemalter Häuser säumen die Gassen der Altstadt. Über ihr wacht das weiß-gelbe Schloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Die Stadt liegt am Südrand der Lüneburger Heide.
Anreise
Mit der Bahn von Hannover in etwa 20 Minuten, auch mit dem ICE.
Vom Bahnhof zur Altstadt sind es etwa 15 Minuten zu Fuß.
Altstadt
Rund 400 Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, viele mit Schnitzereien und Inschriften.
Das Hoppener Haus von 1532 gilt als eines der prächtigsten.
Das Alte Rathaus mit Renaissancegiebel und die Stadtkirche St. Marien, deren Turm man besteigen kann.
Schloss Celle
Das Residenzschloss mit Museum und Schlosskapelle.
Das Schlosstheater, eröffnet im 17. Jahrhundert, gilt als ältestes noch bespieltes Barocktheater Deutschlands.
Bomann-Museum
Museum für Stadt- und Landesgeschichte, mit Bauernhäusern und Alltagskultur aus der Region.
Pferde
Das Niedersächsische Landgestüt Celle ist seit dem 18. Jahrhundert ein Zentrum der Pferdezucht. Bei den Hengstparaden im Herbst zeigen Hengste und Reiter Vorführungen; Karten sind schnell vergriffen.
Lüneburger Heide
Ende August bis Mitte September blüht die Heide lila; von Celle aus erreicht man Heideflächen mit dem Auto oder Rad.
Kulinarisch
Heidschnuckenbraten, Buchweizentorte und Spargel im Frühling.
Tipps
An Markttagen füllt sich der Platz vor dem Rathaus mit Ständen.
Mit dem Rad entlang der Aller lässt sich die Umgebung gut erkunden.
Öffnungszeiten von Schloss und Museen vorab prüfen.