Dresden: Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, Grünes Gewölbe, Neustadt und Striezelmarkt

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Dresden, die Landeshauptstadt Sachsens an der Elbe, wird oft „Elbflorenz“ genannt. Barocke Kirchen, Paläste und Museen prägen die Altstadt, die im Februar 1945 durch Bombenangriffe weitgehend zerstört und in den folgenden Jahrzehnten wiederaufgebaut wurde. Hier sind die wichtigsten Orte für einen Besuch. Frauenkirche Die evangelische Frauenkirche mit ihrer großen Steinkuppel stürzte nach den Angriffen 1945 ein. Jahrzehntelang blieb sie ein Trümmerberg und Mahnmal. Nach der Wiedervereinigung wurde sie mit Spenden aus aller Welt wiederaufgebaut und 2005 geweiht. Die dunklen Steine in der hellen Fassade stammen aus der alten Kirche. Besucher können die Kirche und die Kuppel besichtigen, wenn keine Gottesdienste oder Konzerte stattfinden. Zwinger und Semperoper Der Zwinger ist ein barockes Ensemble mit Pavillons, Galerien und Gärten. Die Gemäldegalerie Alte Meister zeigt unter anderem Raffaels Sixtinische Madonna. Die Semperoper gehört zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt. Es gibt Führungen, und Karten für Vorstellungen sollte man früh buchen. Residenzschloss Im Schloss liegen das Historische und das Neue Grüne Gewölbe, eine der reichsten Schatzkammern Europas. Für das Historische Grüne Gewölbe sind Zeitfenster-Tickets nötig. Am Fürstenzug, einem riesigen Wandbild aus Porzellanfliesen, sind die sächsischen Herrscher dargestellt. Brühlsche Terrasse und Elbe Die Brühlsche Terrasse, der „Balkon Europas“, bietet einen Blick auf die Elbe und die Neustadt. Historische Raddampfer fahren auf der Elbe, zum Beispiel nach Pillnitz mit seinem Schloss und Park. Neustadt Auf der anderen Elbseite liegt die Neustadt mit dem Goldenen Reiter, der Hauptstraße und der Äußeren Neustadt, einem lebendigen Viertel mit Kneipen, Läden und der Kunsthofpassage. Welterbe und Brücke Das Dresdner Elbtal stand einst auf der UNESCO-Welterbeliste. Wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke wurde der Titel 2009 aberkannt, ein seltener Fall in der Geschichte der Liste. Striezelmarkt Der Striezelmarkt im Advent gehört zu den ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Probieren Sie Dresdner Christstollen und Pflaumentoffel. An Wochenenden ist es sehr voll. Ausflüge Meißen mit seiner Porzellanmanufaktur, Schloss Moritzburg und die Sächsische Schweiz sind gut mit Bahn oder Schiff erreichbar. Anreise und Unterwegs Dresden hat einen Hauptbahnhof mit ICE- und EC-Verbindungen sowie einen Flughafen. Straßenbahnen bringen Sie überall hin, und die Altstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden.

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