Erfurt: Krämerbrücke, Dom und Severikirche, Alte Synagoge und Welterbe, Petersberg und egapark

TUREFF• •0
Erfurt, die Landeshauptstadt Thüringens, hat eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Altstädte Deutschlands. Über 70 Kirchtürme ragen über die Dächer, Fachwerk- und Bürgerhäuser säumen die Gassen, und die Krämerbrücke ist mit Häusern bebaut, in denen bis heute Menschen wohnen. Anreise Erfurt ist ein ICE-Knoten: aus Berlin, Frankfurt, München und Leipzig fährt man in gut einer bis rund zweieinhalb Stunden. Vom Hauptbahnhof erreicht man die Altstadt zu Fuß oder mit der Straßenbahn. Sehenswertes Die Krämerbrücke: eine Brücke über die Gera, auf der dicht an dicht Fachwerkhäuser mit kleinen Läden und Werkstätten stehen. Der Domplatz mit dem Dom St. Marien und der Severikirche, die über eine breite Freitreppe nebeneinander thronen. Im Sommer finden auf den Domstufen Festspiele unter freiem Himmel statt. Die Zitadelle Petersberg mit Festungsmauern, unterirdischen Gängen und Blick über die Stadt. Das Augustinerkloster, in dem Martin Luther als Mönch lebte. Der Fischmarkt mit dem Rathaus und prächtigen Bürgerhäusern. Jüdisches Erbe Die Alte Synagoge gehört zu den ältesten erhaltenen Synagogen Europas. Ausgestellt ist dort auch der Erfurter Schatz, ein mittelalterlicher Fund mit Münzen und Schmuck. Zusammen mit der mittelalterlichen Mikwe und dem Steinernen Haus ist das jüdisch-mittelalterliche Erbe in Erfurt seit 2023 UNESCO-Welterbe. Grün Der egapark, ein großer Garten- und Parkkomplex mit Gewächshäusern, Spielplätzen und Aussichtsturm. Essen Thüringer Rostbratwurst und Thüringer Klöße, die man in der Altstadt an vielen Ständen und in Gasthäusern bekommt. Hinweise Die Altstadt ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden. Öffnungszeiten von Museen und Führungen ändern sich je nach Saison.

Comments (0)