Flädlesuppe: die schwäbische Pfannkuchensuppe mit kräftiger Rinderbrühe, Pfannkuchenstreifen und Schnittlauch

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Die Flädlesuppe ist eine der beliebtesten Suppen in Schwaben, Baden und Bayern, in Österreich als Frittatensuppe bekannt. In eine kräftige Rinderbrühe kommen feine Streifen von dünnen Pfannkuchen, den „Flädle“, dazu reichlich Schnittlauch. Auf Hochzeiten und Familienfesten steht sie oft als Vorsuppe auf dem Tisch, gern zusammen mit Leberspätzle oder Maultaschen als „Hochzeitssuppe“. Für die Brühe (6 Teller) 1 kg Rinderknochen und 500 g Suppenfleisch, etwa Beinscheibe oder Brustspitz; 1 Bund Suppengrün (Karotte, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel); 1 Zwiebel, halbiert und in der Pfanne ohne Fett dunkel angeröstet; 1 Lorbeerblatt, einige Pfefferkörner, Salz; etwa 3 Liter kaltes Wasser. Brühe kochen Knochen und Fleisch mit kaltem Wasser aufsetzen, langsam erhitzen und den Schaum abschöpfen. Gemüse, Zwiebel und Gewürze zugeben und zwei bis drei Stunden leise simmern lassen, nicht sprudelnd kochen, damit die Brühe klar bleibt. Durch ein feines Sieb oder ein Tuch gießen und abschmecken. Das Fleisch kann in Würfeln in die Suppe oder als Tafelspitz serviert werden. Für die Flädle 125 g Mehl; 250 ml Milch; 2 Eier; 1 Prise Salz, etwas Muskat, fein gehackte Petersilie oder Schnittlauch nach Belieben; Butter oder Öl zum Ausbacken. Flädle backen Mehl, Milch, Eier und Salz glatt rühren und eine halbe Stunde quellen lassen. In einer beschichteten Pfanne sehr dünne Pfannkuchen backen. Auskühlen lassen, aufrollen und in feine Streifen schneiden. Servieren Die Flädle in vorgewärmte Teller geben und mit der heißen Brühe übergießen. Mit Schnittlauch bestreuen. Tipps Die Flädle nicht in der Brühe mitkochen, sonst werden sie weich und die Brühe trüb. Übrige Flädle lassen sich gut einfrieren. Für eine schnelle Variante tut es auch eine gute fertige Rinderbrühe.

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