Frikadellen, Buletten, Fleischpflanzerl: Hack halb und halb, Brötchen, Senf und Majoran, saftig braten
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Frikadellen sind in Deutschland so verbreitet, dass sie in jeder Gegend anders heißen: Buletten in Berlin, Fleischpflanzerl in Bayern, Fleischküchle in Schwaben, Frikadellen im Norden und Westen. Gemeint ist immer dasselbe: flache Bratlinge aus Hackfleisch, eingeweichtem Brötchen, Zwiebeln und Ei, außen kräftig gebraten und innen saftig. Warm mit Kartoffelsalat, kalt auf die Hand oder im Brötchen.
Zutaten (etwa 10 Stück)
500 g gemischtes Hackfleisch (halb Schwein, halb Rind);
1 altbackenes Brötchen;
1 große Zwiebel, fein gewürfelt;
1 Ei;
1 Esslöffel mittelscharfer Senf;
1 Teelöffel getrockneter Majoran;
Salz, Pfeffer, etwas Paprikapulver;
gehackte Petersilie;
Butterschmalz oder Öl zum Braten.
Zubereitung
1. Das Brötchen in Wasser oder Milch einweichen und gut ausdrücken.
2. Die Zwiebel in etwas Fett glasig dünsten und abkühlen lassen; so schmeckt sie milder.
3. Hack, Brötchen, Zwiebel, Ei, Senf, Majoran, Petersilie und Gewürze gut verkneten.
4. Mit nassen Händen etwa 10 flache Frikadellen formen.
5. In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Frikadellen bei mittlerer Hitze von jeder Seite 5 bis 6 Minuten braten, bis sie braun und durchgegart sind.
Durchgaren
Hackfleisch immer vollständig durchgaren; im Inneren sollte nichts mehr rosa sein. Bei dicken Frikadellen hilft es, die Hitze zu reduzieren und einen Deckel aufzulegen.
Dazu
Kartoffelsalat, Bratkartoffeln oder Kartoffelpüree mit Rahmsoße.
Kalt mit Senf auf einem Brötchen, ein Klassiker für Ausflüge und Partys.
Varianten
Mit geriebenem Käse oder gewürfeltem Speck im Teig.
Mit Haferflocken statt Brötchen.
Vegetarisch mit Linsen, Kichererbsen oder Gemüse.
Tipps
Das Brötchen macht die Frikadellen locker; nicht zu viel Semmelbrösel nehmen, sonst werden sie trocken.
Frikadellen lassen sich gebraten gut einfrieren und kalt oder aufgewärmt essen.