Görlitz: Altstadt, Peterskirche mit Sonnenorgel, Altstadtbrücke nach Zgorzelec, Filmkulisse Görliwood

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Görlitz an der Neiße ist die östlichste Stadt Deutschlands. Weil sie im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört wurde, stehen hier über 4.000 Baudenkmäler aus Gotik, Renaissance, Barock und Gründerzeit dicht beieinander. Auf der anderen Seite des Flusses liegt Zgorzelec in Polen, bis 1945 ein Teil der Stadt. Anreise Mit dem Zug aus Dresden dauert es etwa eineinhalb Stunden. Vom Bahnhof läuft man durch die Gründerzeitviertel in rund 20 Minuten zur Altstadt. Die Altstadt Untermarkt und Obermarkt mit Rathaus, Laubengängen und Bürgerhäusern. Das Schönhof, eines der ältesten Renaissance-Bürgerhäuser Deutschlands, beherbergt das Schlesische Museum. Die Peterskirche mit der Sonnenorgel, deren Pfeifen wie Sonnenstrahlen angeordnet sind. Orgelvorführungen finden regelmäßig statt. Der Reichenbacher Turm und der Dicke Turm aus der alten Stadtbefestigung. Über die Brücke nach Polen Die Altstadtbrücke verbindet Görlitz mit Zgorzelec. Man geht einfach zu Fuß hinüber; einen Personalausweis sollte man dabeihaben. Von der polnischen Seite hat man den schönsten Blick auf die Peterskirche über der Neiße. In Zgorzelec bezahlt man in Złoty, Karten werden meist akzeptiert. Görliwood Die gut erhaltenen Straßen dienen oft als Filmkulisse. „Grand Budapest Hotel“ wurde zum Teil hier gedreht, ebenso „Der Vorleser“ und viele andere Filme. Daher der Spitzname Görliwood. Umgebung Die Landeskrone, der Hausberg der Stadt, mit Blick über die Oberlausitz. Der Berzdorfer See, ein ehemaliges Tagebaugebiet, heute zum Baden und Radfahren. Das Zittauer Gebirge und die Umgebindehäuser der Oberlausitz. Essen Schlesische Spezialitäten wie Schlesisches Himmelreich, dazu ein Bier aus der Oberlausitz. Hinweise Öffnungszeiten von Museen und Orgelvorführungen ändern sich je nach Saison; aktuelle Informationen bei der Tourist-Information.

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