Goslar: Welterbe am Harz mit Kaiserpfalz, Glockenspiel am Markt und Bergwerk Rammelsberg
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Goslar am Nordrand des Harzes war im Mittelalter eine der wichtigsten Städte des Reiches: Hier stand eine Kaiserpfalz, und das Silber aus dem nahen Rammelsberg machte die Stadt reich. Die Altstadt mit über tausend Fachwerkhäusern und das Bergwerk gehören seit 1992 zum UNESCO-Welterbe, das 2010 um die Oberharzer Wasserwirtschaft erweitert wurde.
Anreise
Mit der Bahn über Hannover, Braunschweig oder Hildesheim; der Bahnhof liegt am Rand der Altstadt.
Mit dem Auto über die A7 oder A36.
Altstadt
Der Marktplatz mit dem Marktbrunnen, dem gotischen Rathaus und der Kaiserworth, einem ehemaligen Gildehaus mit Kaiserfiguren an der Fassade.
Das Glockenspiel mit Figuren aus der Bergbaugeschichte, das mehrmals täglich spielt.
Die Marktkirche, deren Turm sich besteigen lässt, und das Brusttuch, eines der prächtigsten Fachwerkhäuser.
Kaiserpfalz
Der große romanische Saalbau aus dem 11. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert restauriert und mit Wandgemälden zur deutschen Geschichte ausgestattet. In der Ulrichskapelle ruht das Herz Kaiser Heinrichs III.
Rammelsberg
Über tausend Jahre lang wurde hier Erz abgebaut, bis 1988. Heute ist das Bergwerk ein Museum: Mit Führungen geht es unter Tage, etwa mit der Grubenbahn oder durch die alten Wasserradstuben.
Oberharzer Wasserwirtschaft
Ein System aus Teichen, Gräben und Stollen, das die Bergwerke des Oberharzes mit Wasserkraft versorgte. Wanderwege führen an vielen dieser Anlagen vorbei.
Tipps
Die Altstadt ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden.
Im Advent findet der Weihnachtsmarkt mit einem Weihnachtswald rund um den Marktplatz statt.
Der Harz mit Brocken, Okertal und Hahnenklee liegt direkt vor der Tür.