Hallstatt: das Welterbe-Dorf am Hallstätter See, Salzwelten, Skywalk, Beinhaus und wie man Massen meidet

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Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut ist eines der meistfotografierten Dörfer der Welt: bunte Häuser zwischen dem steilen Ufer des Hallstätter Sees und den Felswänden des Dachsteinmassivs, darüber die Kirchtürme. Hier wird seit Jahrtausenden Salz abgebaut; eine ganze Epoche der europäischen Vorgeschichte, die Hallstattzeit, ist nach dem Ort benannt. Die Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein/Salzkammergut ist UNESCO-Welterbe. Anreise Mit dem Zug auf der Salzkammergutbahn zur Haltestelle Hallstatt am gegenüberliegenden Seeufer, von dort mit dem Schiff in wenigen Minuten ins Dorf; die Fähre ist auf die Züge abgestimmt. Mit dem Auto in die Parkplätze am Ortsrand; der Ortskern ist weitgehend autofrei. Von Salzburg aus mit Bus und Bahn in rund zwei bis zweieinhalb Stunden, von Bad Ischl in einer knappen Stunde. Sehenswertes Der Marktplatz mit den Bürgerhäusern und die Uferpromenade mit dem berühmten Blick auf Dorf und Kirche. Die katholische Pfarrkirche Maria am Berg und daneben das Beinhaus mit über tausend bemalten Schädeln, eine Tradition, die aus Platzmangel auf dem kleinen Friedhof entstand. Die evangelische Christuskirche am Seeufer. Das Welterbemuseum mit Funden aus dem prähistorischen Gräberfeld. Salzwelten und Skywalk Mit der Standseilbahn geht es hinauf zum Salzberg. Von der Aussichtsplattform „Welterbeblick“ (Skywalk) blickt man weit über den See. In den Salzwelten führt eine Tour in eines der ältesten Salzbergwerke der Welt, mit Rutschen zwischen den Stollen und einem unterirdischen Salzsee. Die Saison und die Öffnungszeiten sind begrenzt; Termine auf der Website prüfen. Rund um den See Bootsverleih und Elektroboote am Ufer. Im nahen Obertraun: die Dachstein-Eishöhle und die Mammuthöhle sowie die Seilbahn auf den Krippenstein mit der Aussichtsplattform „5fingers“. Wanderwege am Seeufer und hinauf zum Waldbachstrub-Wasserfall im Echerntal. Rücksicht und Massen Hallstatt hat sehr viele Tagesgäste. Die Gemeinde regelt den Busverkehr und bittet Besucher, Privatgrundstücke, Gärten und Häuser zu respektieren, leise zu sein und Drohnen nicht ohne Erlaubnis zu fliegen. Wer kann, übernachtet im Ort oder in der Nähe: früh morgens und abends gehört das Dorf fast den Einheimischen. Ruhigere Monate sind das späte Frühjahr und der Herbst außerhalb der Ferien.

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