Hameln: der Rattenfänger, Weserrenaissance in der Altstadt, das Freilichtspiel und die Bungelosenstraße

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Hameln an der Weser ist die Stadt des Rattenfängers. Der Sage nach befreite ein Pfeifer im Jahr 1284 die Stadt von den Ratten, und als man ihm den Lohn verweigerte, führte er mit seiner Flöte 130 Kinder fort. Die Geschichte ist durch die Brüder Grimm weltbekannt, und in der Altstadt begegnet man ihr auf Schritt und Tritt. Anreise Mit der S-Bahn aus Hannover in etwa 45 Minuten. Vom Bahnhof läuft man in rund 15 Minuten in die Altstadt. Die Altstadt Prächtige Fachwerk- und Steinhäuser im Stil der Weserrenaissance. Das Rattenfängerhaus mit der Inschrift, die von den verschwundenen Kindern erzählt. Das Hochzeitshaus mit seinem Glockenspiel und den Figuren, die mehrmals am Tag die Geschichte des Rattenfängers zeigen. Das Museum Hameln erklärt, was hinter der Sage stecken könnte – von Auswanderung bis Krankheit. Ratten aus Messing im Pflaster weisen den Weg durch die Altstadt. Die Bungelosenstraße In der Gasse, durch die der Rattenfänger die Kinder geführt haben soll, darf der Überlieferung nach keine Musik gespielt werden. Auch Hochzeitszüge verstummen hier. Rattenfänger-Freilichtspiel Von etwa Mitte Mai bis Mitte September wird die Sage sonntags auf der Terrasse des Hochzeitshauses von Laiendarstellern aufgeführt, der Eintritt ist frei. Termine bei der Tourist-Information prüfen. Rund um Hameln Schloss Hämelschenburg, ein Hauptwerk der Weserrenaissance, wenige Kilometer südlich. Der Weser-Radweg führt durch das Weserbergland, flach am Fluss entlang. Schiffsfahrten auf der Weser. Kulinarisches In vielen Bäckereien gibt es Ratten aus Brot- oder Hefeteig, ein beliebtes Mitbringsel. Hinweise An Sommerwochenenden ist die Altstadt voll; morgens ist es ruhiger. Öffnungszeiten von Museum und Schloss ändern sich je nach Saison.

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