Hiddensee: autofreie Insel westlich von Rügen, Fähre ab Schaprode, Leuchtturm Dornbusch und Gerhart Hauptmann

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Hiddensee, eine schmale Insel westlich von Rügen in der Ostsee, ist autofrei und gehört größtenteils zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Man bewegt sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Pferdekutsche. Die Inselbewohner nennen sie liebevoll „dat söte Länneken“, das süße Ländchen. Anreise Fähren fahren von Schaprode auf Rügen in etwa 45 Minuten und von Stralsund in rund anderthalb bis zwei Stunden zu den Häfen Neuendorf, Vitte und Kloster. Das Auto bleibt auf dem Festland oder auf Rügen auf einem Parkplatz am Hafen. Im Winter fahren weniger Schiffe; Eisgang kann den Verkehr unterbrechen. Die Orte Kloster im Norden, mit der Inselkirche und dem Gerhart-Hauptmann-Haus, in dem der Schriftsteller seine Sommer verbrachte. Er ist auf dem Inselfriedhof begraben. Vitte, der größte Ort, mit Läden und Unterkünften. Neuendorf im Süden, mit weißen Fischerhäusern auf einer weiten Wiese. Natur Der Dornbusch, der hügelige Norden der Insel, mit dem Leuchtturm, von dem man über die ganze Insel blickt. Lange, ruhige Sandstrände an der Westseite. Die Heide und die Boddenufer im Süden, wo im Herbst Kraniche rasten. In den Schutzzonen des Nationalparks die Wege nicht verlassen. Unterwegs Fahrräder kann man an den Häfen leihen; die Insel ist etwa 17 km lang. Pferdekutschen verbinden die Orte, besonders bequem mit Gepäck. Wann reisen Mai bis September für Strand und Radtouren. Im Herbst ist es ruhiger, die Kraniche ziehen. Hinweise Übernachtungen in der Saison früh buchen; die Insel hat nur wenige Betten. Sanddornprodukte und Fischbrötchen gehören zu einem Besuch dazu.

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