Kartoffelsuppe wie bei Oma: mehlige Kartoffeln, Suppengrün, Majoran, Speck und Würstchen, halb püriert

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Eine Kartoffelsuppe ist das Essen für kalte Tage und volle Töpfe: Kartoffeln, Suppengrün, ein Hauch Majoran, dazu Speck und Würstchen. In vielen Familien gibt es sie samstags, und jede Region hat ihre eigene Art – mal ganz püriert, mal stückig, mal mit Sahne verfeinert. Zutaten (4 bis 6 Personen) 1 kg mehligkochende Kartoffeln; 1 Bund Suppengrün (Möhren, Sellerie, Lauch, Petersilie); 1 Zwiebel; 100 g durchwachsener Speck, gewürfelt (nach Belieben); 1,2 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe; 1 Lorbeerblatt; 1 Teelöffel getrockneter Majoran; Salz, Pfeffer, Muskat; 100 ml Sahne (nach Belieben); 4 Wiener Würstchen oder Bockwürste; frische Petersilie. Zubereitung 1. Kartoffeln schälen und würfeln. Möhren und Sellerie würfeln, Lauch in Ringe schneiden, Zwiebel fein hacken. 2. Speck in einem großen Topf auslassen, Zwiebel und Gemüse darin kurz andünsten. 3. Kartoffeln zugeben, mit Brühe auffüllen, Lorbeerblatt dazugeben. 4. Etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. 5. Lorbeerblatt entfernen. Einen Teil der Suppe mit dem Stabmixer pürieren und den Rest stückig lassen: So wird sie sämig und hat trotzdem Biss. 6. Mit Majoran, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, nach Belieben Sahne einrühren. 7. Würstchen in Scheiben schneiden und in der Suppe nur erhitzen, nicht kochen, sonst platzen sie. Servieren Mit gehackter Petersilie bestreuen. Dazu ein Stück Brot oder Brötchen. Im Süden isst man gern einen süßen Hefezopf oder Dampfnudeln dazu, im Norden eher Schwarzbrot. Varianten Vegetarisch ohne Speck und Würstchen, mit gerösteten Brotwürfeln und Röstzwiebeln. Mit Pfifferlingen oder Champignons im Herbst. Mit Krabben als norddeutsche Variante. Tipps Mehligkochende Kartoffeln zerfallen und binden die Suppe; festkochende bleiben in Stücken. Kartoffelsuppe dickt beim Stehen nach. Beim Aufwärmen etwas Brühe nachgießen. Ohne Würstchen und Sahne lässt sie sich gut einfrieren.

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