Nürnberger Lebkuchen: Elisenlebkuchen mit Nüssen auf Oblaten, Gewürze, Glasur und warum sie ruhen müssen
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Lebkuchen gehören zur Adventszeit wie der Weihnachtsmarkt. Die berühmtesten kommen aus Nürnberg, wo sie seit dem Mittelalter gebacken werden; „Nürnberger Lebkuchen“ ist eine geschützte geografische Angabe. Die feinste Sorte, der Elisenlebkuchen, besteht hauptsächlich aus Nüssen und enthält kaum oder gar kein Mehl. Gebacken wird er auf runden Oblaten.
Zutaten (etwa 25 Stück)
3 Eier;
200 g brauner Zucker;
1 Päckchen Vanillezucker;
200 g gemahlene Haselnüsse;
200 g gemahlene Mandeln;
100 g Orangeat und 50 g Zitronat, sehr fein gehackt;
2 Teelöffel Lebkuchengewürz (Zimt, Nelken, Piment, Kardamom, Muskat, Koriander, Ingwer);
die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone;
1 Prise Salz;
25 Back-Oblaten mit etwa 7 cm Durchmesser.
Für die Glasur: 150 g Zartbitterkuvertüre oder Puderzucker mit Zitronensaft.
Teig
Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, bis die Masse hell und dicklich ist.
Nüsse, Mandeln, Orangeat, Zitronat, Gewürze, Zitronenschale und Salz unterheben.
Die Masse etwa eine Stunde ruhen lassen.
Formen
Mit einem nassen Löffel oder nassen Händen je eine Portion Teig auf eine Oblate setzen und kuppelförmig glatt streichen, einen kleinen Rand frei lassen.
Die Lebkuchen auf einem Blech einige Stunden oder über Nacht antrocknen lassen; so reißen sie beim Backen weniger.
Backen
Bei 160 °C Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen. Sie sollen innen noch weich sein.
Auf einem Gitter auskühlen lassen.
Glasieren
Mit geschmolzener Kuvertüre oder Zuckerglasur bestreichen und mit halbierten Mandeln verzieren.
Aufbewahren
In einer Blechdose, mit einem Stück Apfel oder Orangenschale, damit sie saftig bleiben. Nach ein paar Tagen schmecken sie besser.
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