Linseneintopf: Tellerlinsen, Suppengrün, Kartoffeln und Speck, ein Schuss Essig und Würstchen dazu
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Linseneintopf gehört zu den Klassikern der deutschen Hausmannskost: Linsen mit Kartoffeln, Suppengemüse und Speck, langsam zu einem sämigen Eintopf gekocht und am Ende mit einem Schuss Essig abgeschmeckt. Dazu gibt es Wiener Würstchen oder Mettwürstchen. Er wärmt im Winter, ist günstig und schmeckt aufgewärmt am nächsten Tag noch besser.
Zutaten (für 4 bis 6 Personen)
300 g Tellerlinsen (große braune Linsen);
1 Bund Suppengrün: Karotten, Sellerie, Lauch;
3 bis 4 mehligkochende Kartoffeln;
1 Zwiebel;
100 g durchwachsener Speck;
1,5 Liter Gemüse- oder Rinderbrühe;
1 Lorbeerblatt;
2 bis 3 Esslöffel Essig (Weißwein- oder Rotweinessig);
1 Teelöffel Zucker;
Salz, Pfeffer, frische Petersilie;
4 Paar Wiener Würstchen oder Mettenden.
Vorbereitung
Die Linsen in einem Sieb abspülen. Tellerlinsen müssen nicht eingeweicht werden, verkürzen aber mit einer Stunde Einweichen die Kochzeit.
Gemüse und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, Zwiebel und Speck fein würfeln.
Kochen
Speck in einem großen Topf auslassen, Zwiebel darin glasig dünsten.
Gemüse kurz mitdünsten, dann Linsen, Brühe und Lorbeerblatt dazugeben.
Etwa 30 Minuten leise köcheln lassen, dann die Kartoffeln zugeben und weitere 20 Minuten kochen, bis Linsen und Kartoffeln weich sind.
Wer den Eintopf sämiger mag, drückt einen Teil der Kartoffeln mit dem Löffel an der Topfwand an.
Abschmecken
Erst am Ende salzen, denn Salz macht Linsen beim Kochen hart.
Mit Essig, einer Prise Zucker und Pfeffer süß-sauer abschmecken.
Die Würstchen in den heißen Eintopf legen und einige Minuten ziehen lassen.
Servieren
Mit gehackter Petersilie bestreuen. Essig in einer Flasche auf den Tisch stellen, damit jeder nachsäuern kann.
Dazu passt Brot.
Varianten
Vegetarisch ohne Speck und Würstchen, mit etwas Räuchertofu oder geräuchertem Paprikapulver.
In Schwaben gehören Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle zusammen, ein eigenes Gericht.