Mecklenburgische Seenplatte: Müritz, Nationalpark, Kanutouren, Hausboot ohne Führerschein, Kraniche
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Die Mecklenburgische Seenplatte ist eine Landschaft aus mehr als tausend Seen, verbunden durch Flüsse und Kanäle, mitten zwischen Berlin und der Ostsee. Ihr Herz ist die Müritz, der größte See, der ganz in Deutschland liegt. Wasserwandern, Radfahren und Naturbeobachtung stehen hier im Mittelpunkt.
Anreise
Waren (Müritz) und Neustrelitz sind gut mit der Bahn erreichbar, aus Berlin in etwa zwei Stunden.
Mit dem Auto über die A19 oder die A24.
Müritz-Nationalpark
Der Nationalpark östlich der Müritz schützt Wälder, Moore und Seen. Teile davon, die Buchenwälder bei Serrahn, gehören zum UNESCO-Welterbe der alten Buchenwälder Europas.
Beobachtungsstände laden ein, Seeadler, Fischadler und im Herbst Kraniche zu sehen.
Das Müritzeum in Waren erklärt die Natur der Region und zeigt Fische der heimischen Seen.
Mit dem Kanu
Viele Verleiher bieten Touren für einen Tag oder mehrere Tage an, mit Zeltplätzen am Wasser.
Beliebt sind die Havelquellseen und die Strecken zwischen Mirow, Wesenberg und Fürstenberg.
Schwimmwesten tragen, besonders mit Kindern, und auf Motorboote achten.
Hausboot ohne Führerschein
Auf vielen Gewässern der Seenplatte darf man kleine Charterboote nach einer kurzen Einweisung und mit einer Charterbescheinigung fahren, ohne Sportbootführerschein. Die Regeln für Motorleistung und erlaubte Gewässer gibt der Vermieter vor.
Schleusen haben Betriebszeiten; in der Hauptsaison wartet man manchmal.
Mit dem Rad
Der Radweg Berlin–Kopenhagen und der Müritz-Rundweg führen durch die Region. Die Wege sind meist flach, teils auf Sand und Waldboden.
Wann reisen
Sommer zum Baden und Paddeln.
Herbst für die Kraniche, die in großen Schwärmen rasten.
Im Frühjahr und Herbst ist es ruhiger.
Hinweise
Mücken sind im Sommer zahlreich: Schutz einpacken.
In Naturschutzgebieten gelten Befahrungs- und Betretungsregeln; Schilder beachten.
Fischräucherei am See und Sanddorn gehören zu einem Besuch dazu.