Monschau: Fachwerkstadt an der Rur, Rotes Haus, Senfmühle, Burg, Weihnachtsmarkt und Nationalpark Eifel
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Monschau liegt in der Eifel, im äußersten Westen Nordrhein-Westfalens nahe der belgischen Grenze. Das enge Tal der Rur, schiefergedeckte Fachwerkhäuser, die über dem Fluss stehen, und die Burg auf dem Felsen machen das Städtchen zu einem der malerischsten Orte im Westen Deutschlands. Im 18. Jahrhundert wurde Monschau durch die Tuchmacherei reich.
Anreise
Mit dem Auto von Aachen in etwa 40 Minuten, von Köln in gut einer Stunde.
Mit dem Bus ab Aachen; einen Bahnanschluss hat Monschau nicht.
Die Parkplätze liegen oberhalb und am Rand der Altstadt; von dort führen Wege und Treppen hinunter.
Altstadt
Enge Gassen, Brücken über die Rur und Fachwerkhäuser mit Schieferfassaden.
Das Rote Haus, das Wohn- und Geschäftshaus einer Tuchmacherfamilie aus dem 18. Jahrhundert, mit einer freitragenden Holztreppe; heute Museum.
Die Burg Monschau auf dem Felsen über der Stadt, mit Aussicht auf die Dächer. Sie wird teils als Jugendherberge genutzt und ist für Veranstaltungen geöffnet.
Senfmühle
Die historische Senfmühle produziert seit Generationen Senf nach alter Methode; man kann sie besichtigen und Senf kaufen.
Weihnachtsmarkt
In der Adventszeit verwandeln Lichter und Stände die Altstadt. An Wochenenden ist es sehr voll, und die Zufahrt wird gesteuert: Shuttlebusse und Parkregelungen vorab prüfen.
Natur
Der Nationalpark Eifel beginnt in der Nähe, mit Wanderwegen, Seen und Wildnis.
Im Frühjahr blühen die Narzissen in den Bachtälern bei Monschau und Höfen.
Das Hohe Venn, ein Hochmoor an der Grenze zu Belgien, ist über Bohlenwege erreichbar.
Kulinarisch
Monschauer Senf, Eifeler Spezialitäten und Printen aus dem nahen Aachen.
Kaffee und Kuchen in den Cafés an der Rur.
Tipps
Bequeme Schuhe: viele Treppen und Kopfsteinpflaster.
Unter der Woche und außerhalb der Weihnachtszeit ist es deutlich ruhiger.