Erbsensuppe wie aus der Gulaschkanone: Schälerbsen, Suppengrün, Kassler, Bockwurst und Majoran
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Die Erbsensuppe ist ein Eintopf, den in Deutschland fast jeder kennt: dick, deftig und wärmend, aus getrockneten Schälerbsen mit Suppengrün, Kassler oder Speck und Würstchen. Sie wird auf Weihnachtsmärkten, bei Vereinsfesten und aus der Gulaschkanone ausgeschenkt, und in Berlin gehört die Bockwurst in der Erbsensuppe zu den Klassikern.
Zutaten (6 Personen)
500 g getrocknete Schälerbsen, gelb oder grün;
1,8 Liter Brühe oder Wasser;
1 Bund Suppengrün (Möhren, Sellerie, Lauch);
2 Zwiebeln;
3 mehligkochende Kartoffeln;
300 g Kassler oder geräucherter Bauchspeck am Stück;
4 bis 6 Bockwürste oder Wiener;
1 Lorbeerblatt;
2 Teelöffel getrockneter Majoran;
Salz, Pfeffer.
Einweichen?
Geschälte, halbierte Erbsen müssen nicht eingeweicht werden; sie zerfallen beim Kochen von selbst. Ganze, ungeschälte Erbsen dagegen über Nacht einweichen. Die Packungsangabe beachten.
Zubereitung
1. Die Erbsen in einem Sieb waschen.
2. Zwiebeln würfeln, Suppengrün und Kartoffeln klein schneiden.
3. Erbsen, Kassler oder Speck, Lorbeerblatt und Brühe in einen großen Topf geben und aufkochen. Den Schaum abschöpfen.
4. Bei kleiner Hitze etwa 45 Minuten köcheln lassen.
5. Gemüse und Kartoffeln zugeben und weitere 30 Minuten kochen, bis die Erbsen zerfallen und die Suppe sämig ist. Dabei öfter umrühren, damit nichts anbrennt.
6. Das Fleisch herausnehmen, würfeln und zurückgeben. Wer mag, püriert einen Teil der Suppe.
7. Mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken. Erst am Ende salzen, Kassler und Speck sind salzig.
8. Die Würstchen in der Suppe nur erwärmen, nicht kochen.
Dazu
Ein Stück Brot oder ein Brötchen, und ein Klecks Senf zur Wurst.
Vegetarisch
Ohne Fleisch, dafür mit geräuchertem Paprikapulver, gerösteten Zwiebeln und Croûtons.
Tipps
Erbsensuppe dickt beim Stehen stark nach. Beim Aufwärmen Wasser oder Brühe zugeben und gut rühren.
Am zweiten Tag schmeckt sie vielen noch besser.
Sie lässt sich gut einfrieren, am besten ohne Würstchen.