Zwetschgendatschi: Hefeteig vom Blech, Zwetschgen dicht an dicht, Streusel oder nicht, und Sahne dazu

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Wenn im Spätsommer die Zwetschgen reif sind, gibt es in Bayern und Schwaben Zwetschgendatschi: einen flachen Blechkuchen aus Hefeteig, dicht belegt mit halbierten Zwetschgen, mit oder ohne Streusel, und immer mit Schlagsahne. In Augsburg ist er so beliebt, dass die Stadt den Spitznamen Datschiburg trägt. Anderswo heißt er Zwetschgenkuchen oder Pflaumenkuchen. Zutaten (ein Backblech) Hefeteig: 500 g Mehl; 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe; 250 ml lauwarme Milch; 70 g Zucker; 70 g weiche Butter; 1 Ei; 1 Prise Salz. Belag: 2 bis 2,5 kg Zwetschgen; Zucker und Zimt zum Bestreuen. Streusel (nach Belieben): 150 g Mehl, 100 g Zucker, 100 g kalte Butter, eine Prise Zimt. Der Teig 1. Hefe in der lauwarmen Milch mit einem Teelöffel Zucker auflösen. 2. Mit Mehl, restlichem Zucker, Butter, Ei und Salz zu einem glatten Teig kneten. 3. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Die Zwetschgen Waschen, trocken tupfen, entsteinen und so einschneiden, dass die Hälften noch zusammenhängen, oder ganz halbieren. Zwetschgen sind besser als runde Pflaumen: Sie sind fester und saftärmer, der Kuchen wird nicht matschig. Belegen und backen 1. Den Teig auf einem gefetteten Blech ausrollen und noch einmal 15 Minuten gehen lassen. 2. Die Zwetschgen dachziegelartig und dicht an dicht in Reihen auf den Teig setzen, die Schnittfläche nach oben. 3. Für Streusel Mehl, Zucker, Zimt und Butter mit den Fingern zu Bröseln verreiben und darüberstreuen. 4. Bei 180 °C Umluft oder 200 °C Ober- und Unterhitze etwa 30 bis 40 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. 5. Ohne Streusel direkt nach dem Backen mit Zucker und Zimt bestreuen. Dazu Frisch geschlagene Sahne, gern leicht gesüßt, und eine Tasse Kaffee. Tipps Statt Hefeteig geht auch ein Mürbeteig, dann wird der Kuchen knuspriger. Zwetschgen nicht zuckern, bevor sie auf den Teig kommen, sonst ziehen sie Saft. Der Datschi schmeckt am Backtag am besten, lässt sich aber in Stücken gut einfrieren.

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