Regensburg: Steinerne Brücke, Dom, Wurstkuchl, Welterbe-Altstadt, per Schiff zur Walhalla und nach Weltenburg

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Regensburg an der Donau hat eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Altstädte Deutschlands. Seit 2006 gehören die Altstadt mit Stadtamhof zum UNESCO-Welterbe. Römische Mauerreste, Patrizierhäuser mit hohen Geschlechtertürmen, der gotische Dom und die Steinerne Brücke machen die Stadt zu einem lohnenden Ziel für einen Tag oder ein Wochenende. Anreise Mit dem Zug aus München in etwa anderthalb Stunden, aus Nürnberg in etwa einer Stunde. Der Hauptbahnhof liegt wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Mit dem Auto besser auf einem Parkhaus am Rand der Altstadt parken; das Zentrum ist weitgehend verkehrsberuhigt. Sehenswert Steinerne Brücke: im 12. Jahrhundert gebaut, lange Zeit die einzige feste Donaubrücke weit und breit, heute Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Historische Wurstkuchl: eine der ältesten Bratwurstküchen der Welt, direkt an der Brücke, mit kleinen Würsten, Kraut und süßem Senf. Dom St. Peter: gotische Kathedrale mit mittelalterlichen Glasfenstern; die Domspatzen singen sonntags in den Gottesdiensten, außer in den Ferien. Porta Praetoria: Reste eines römischen Lagertors aus dem 2. Jahrhundert. Schloss Thurn und Taxis in der ehemaligen Abtei St. Emmeram, mit Führungen. Stadtamhof: das Viertel am anderen Donauufer, mit Cafés und Blick auf die Altstadt. Ausflüge auf der Donau Mit dem Schiff oder dem Fahrrad nach Donaustauf zur Walhalla, der klassizistischen Ruhmeshalle hoch über dem Fluss. Nach Kelheim und mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg, dessen Klosterbrauerei als eine der ältesten der Welt gilt. Fahrpläne der Schiffe sind saisonal und hängen vom Wasserstand ab; vorher prüfen. Tipps Im Sommer sitzt man abends an der Donau oder auf den Plätzen der Altstadt. In der Adventszeit ist der Romantische Weihnachtsmarkt im Schlosshof von Thurn und Taxis bekannt; er kostet Eintritt. Bequeme Schuhe: das Kopfsteinpflaster ist uneben.

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