Rote Grütze selbst kochen: rote Beeren, Saft, Stärke oder Sago, dazu Vanillesoße, Sahne oder Milch
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Rote Grütze ist ein Sommerdessert aus Norddeutschland: rote Beeren, in Saft gekocht und leicht gebunden, serviert mit kalter Vanillesoße, flüssiger Sahne oder einfach Milch. In Dänemark heißt sie rødgrød, und der Satz „rødgrød med fløde“ gilt dort als Zungenbrecher für jeden, der Dänisch lernt.
Zutaten (für 4 bis 6 Portionen)
750 g gemischte rote Beeren: Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Sauerkirschen;
500 ml roter Saft (Kirsch- oder Johannisbeersaft);
80 bis 100 g Zucker, je nach Säure der Früchte;
1 Päckchen Vanillezucker;
40 g Speisestärke oder 50 g Sago;
etwas Zitronensaft.
Zubereitung mit Speisestärke
1. Beeren waschen und verlesen, Kirschen entsteinen, Erdbeeren halbieren.
2. 400 ml Saft mit Zucker und Vanillezucker aufkochen.
3. Die Stärke im restlichen kalten Saft glatt rühren und in den kochenden Saft geben. Unter Rühren einmal aufkochen lassen, bis er andickt.
4. Erst Johannisbeeren und Kirschen hineingeben, kurz aufkochen, dann vom Herd nehmen und die weichen Beeren unterheben.
5. In Schälchen füllen und mehrere Stunden kalt stellen.
Mit Sago
Sago im Saft etwa 15 bis 20 Minuten köcheln lassen, bis die Perlen glasig sind, dann die Früchte zugeben. Die Grütze wird damit etwas körniger, so wie viele sie von früher kennen.
Dazu
Vanillesoße, kalt oder lauwarm.
Flüssige Sahne oder leicht geschlagene Sahne.
Vanilleeis oder Grießpudding.
Tipps
Tiefgekühlte Beerenmischungen funktionieren gut, auch im Winter.
Die weichen Himbeeren nur unterheben, sonst zerfallen sie.
Wer weniger Zucker mag, nimmt süßere Früchte wie Erdbeeren und Kirschen in größerem Anteil.
Haltbarkeit
Im Kühlschrank, gut abgedeckt, hält Rote Grütze zwei bis drei Tage. Grüne Grütze aus Stachelbeeren und Kiwi oder gelbe aus Pfirsichen und Aprikosen werden genauso gemacht.