Schwerin: das Schloss auf der Insel, das Welterbe, Schlossgarten, Altstadt, Dom und Schweriner See
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Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern und liegt zwischen mehreren Seen. Ihr Wahrzeichen ist das märchenhafte Schloss auf einer Insel im Schweriner See, in dem heute auch der Landtag tagt. Seit 2024 gehört das „Residenzensemble Schwerin“ zum UNESCO-Welterbe.
Anreise
Mit der Bahn aus Hamburg in etwa einer Stunde, aus Berlin in rund zweieinhalb Stunden. Vom Hauptbahnhof erreicht man die Altstadt zu Fuß.
Das Schloss
Das Schloss mit seinen Türmen und goldenen Kuppeln wurde im 19. Jahrhundert im Stil des Historismus umgebaut.
Im Schlossmuseum sieht man prunkvolle Säle und den Thronsaal.
Der Sage nach wohnt im Schloss das Petermännchen, ein kleiner Schlossgeist.
Schlossgarten und Burggarten
Der barocke Schlossgarten mit Kanal, Skulpturen und Alleen.
Der Burggarten direkt am Schloss, mit Grotte und Orangerie.
Altstadt
Der Markt mit Rathaus und Säulengebäude.
Der Dom, eine Backsteinkirche der norddeutschen Gotik; vom Turm hat man einen weiten Blick über die Stadt und die Seen.
Der Pfaffenteich mit seiner Uferpromenade.
Das Staatliche Museum mit niederländischer Malerei und das Mecklenburgische Staatstheater am Alten Garten.
Am Wasser
Fahrgastschiffe fahren über den Schweriner See, unter anderem zur Insel Kaninchenwerder.
Der Strand in Zippendorf zum Baden im Sommer.
Rund um die Seen gibt es Rad- und Wanderwege.
Umgebung
Das Freilichtmuseum Mueß zeigt das Leben auf dem Land in Mecklenburg.
Ludwigslust mit seinem Schloss und dem großen Park ist mit dem Zug schnell erreicht.
Wismar und die Ostsee liegen eine halbe Stunde entfernt.
Hinweise
Im Sommer finden Schlossfestspiele unter freiem Himmel statt; Karten früh buchen.
Öffnungszeiten von Museum und Schloss ändern sich je nach Saison.