Thüringer Klöße: rohe und gekochte Kartoffeln, Röstbrotwürfel in der Mitte, sanft ziehen lassen, mit Braten

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Thüringer Klöße sind Kartoffelklöße aus rohen und gekochten Kartoffeln, innen mit gerösteten Brotwürfeln gefüllt. Sie gehören in Thüringen zum Sonntagsessen, meist mit Rouladen, Braten oder Gänsebraten und reichlich Soße. In vielen Familien gibt es eine eigene Kloßtradition, und manche schwören darauf, dass die Klöße nur gelingen, wenn man nicht in den Topf schaut. Zutaten (8 bis 10 Klöße) 2 kg mehligkochende Kartoffeln; Salz; 1 altbackenes Brötchen oder zwei Scheiben Weißbrot, gewürfelt; 1 Esslöffel Butter; nach Belieben etwas Kartoffelstärke. Rohe Kartoffeln Etwa zwei Drittel der Kartoffeln schälen und fein reiben, am besten direkt in eine Schüssel mit kaltem Wasser, damit sie nicht grau werden. Die geriebene Masse in ein Leinentuch geben und kräftig auspressen, bis sie fast trocken ist. Das Kartoffelwasser stehen lassen: die abgesetzte Stärke am Boden später wieder zur Masse geben. Gekochte Kartoffeln Das restliche Drittel schälen, in Salzwasser weich kochen und zu einem dünnen Brei stampfen, der kochend heiß bleiben muss. Teig Den heißen Kartoffelbrei über die rohe Kartoffelmasse geben und mit einem Kochlöffel zügig zu einem glatten Teig verrühren. Salzen. Füllung Brotwürfel in Butter goldbraun rösten. Formen Mit nassen Händen Klöße formen, in die Mitte einige Brotwürfel drücken und den Kloß glatt verschließen. Garen Reichlich Salzwasser aufkochen, dann die Hitze reduzieren: die Klöße dürfen nur ziehen, nicht kochen. Etwa 20 bis 25 Minuten garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen und sich fest anfühlen. Servieren Mit Rouladen, Schweinebraten, Rinderbraten oder Gans und viel Bratensoße. Dazu Rotkohl oder Grünkohl. Tipps Wer wenig Zeit hat, greift zu fertigem Kloßteig aus dem Kühlregal, der in Thüringen in jedem Supermarkt zu finden ist. Reste in Scheiben schneiden und in Butter anbraten.

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