Wasserburg am Inn: die Altstadt auf der Halbinsel in der Innschleife, Brucktor, Rathaus, Burg und Uferweg
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Wasserburg am Inn in Oberbayern liegt auf einer Halbinsel, die der Inn in einer fast vollständigen Schleife umfließt. Die Altstadt mit ihren farbigen Bürgerhäusern im Inn-Salzach-Stil, Laubengängen, Kirchen und der Burg auf dem Hügel gehört zu den schönsten historischen Stadtbildern Bayerns. Im Mittelalter war Wasserburg ein wichtiger Umschlagplatz für Salz und Waren auf dem Inn.
Anreise
Mit dem Zug von München in rund einer Stunde, mit Umstieg je nach Verbindung; der Bahnhof Wasserburg (Inn) Bf liegt etwas außerhalb, von dort fahren Busse in die Altstadt.
Mit dem Auto etwa eine Stunde von München über die B304.
Rosenheim und der Chiemsee sind in etwa einer halben bis einer Stunde erreichbar.
Die Altstadt
Man betritt sie über die Innbrücke durch das Brucktor mit seinen Wandmalereien.
Der Marienplatz mit dem gotischen Rathaus und dem prächtigen Kernhaus mit Rokokofassade.
Die Pfarrkirche St. Jakob mit ihrem hohen Turm und die Frauenkirche am Marienplatz.
Die Laubengänge und die Fassaden mit Grabendächern, typisch für den Inn-Salzach-Stil.
Burg und Aussicht
Die Burg auf dem Hügel über der Altstadt, mit Burgkapelle.
Vom Aussichtspunkt Schöne Aussicht am gegenüberliegenden Innufer hat man den klassischen Blick auf die Halbinsel und die Stadt.
Am Inn
Ein Uferweg führt rund um die Altstadt am Fluss entlang, schön für einen Spaziergang am Abend.
Radwege entlang des Inns verbinden Wasserburg mit Rosenheim und weiteren Orten.
Museen und Kultur
Das Museum Wasserburg zur Stadt- und Alltagsgeschichte.
Kleine Galerien, Theater und Konzerte in der Altstadt.
Feste
Im Sommer verschiedene Stadtfeste, im Advent ein Christkindlmarkt in der Altstadt. Termine auf der Website der Stadt.
Tipps
Die Altstadt ist klein und gut zu Fuß zu erkunden; Parkplätze gibt es am Rand.
Gut kombinierbar mit einem Tag am Chiemsee oder in Rosenheim.
Nach Regenfällen ist der Uferweg am Inn manchmal gesperrt; auf Hinweise achten.