Weimar: Goethe und Schiller, Anna Amalia Bibliothek, Bauhaus-Museum, Park an der Ilm und Zwiebelmarkt

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Weimar in Thüringen ist eine kleine Stadt mit großer Geschichte. Hier lebten Goethe und Schiller, hier wurde 1919 das Bauhaus gegründet, und hier tagte die Nationalversammlung, die der ersten deutschen Demokratie ihren Namen gab. Das „Klassische Weimar“ und die Bauhausstätten gehören zum UNESCO-Welterbe. Anreise Mit dem Zug aus Erfurt in etwa 15 Minuten, aus Leipzig in rund einer Stunde. Vom Bahnhof erreicht man die Altstadt zu Fuß in gut 15 Minuten. Goethe und Schiller Goethes Wohnhaus am Frauenplan mit dem Goethe-Nationalmuseum. Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm, sein erstes Zuhause in Weimar. Schillers Wohnhaus, in dem er seine letzten Jahre verbrachte. Vor dem Deutschen Nationaltheater stehen beide als Doppeldenkmal. Herzogin Anna Amalia Bibliothek Der Rokokosaal gehört zu den schönsten Bibliothekssälen der Welt. Nach dem Brand von 2004 wurde er restauriert. Die Zahl der Besucher pro Tag ist begrenzt; Zeitfenster-Tickets früh buchen. Bauhaus Das Bauhaus-Museum Weimar zeigt Möbel, Lampen und Entwürfe aus den Anfangsjahren der Schule. Das Haus Am Horn, ein Musterhaus des Bauhauses von 1923, ist Teil des Welterbes. Park an der Ilm Ein weitläufiger Landschaftspark am Fluss, ideal für einen Spaziergang zwischen den Museen. Zwiebelmarkt Jedes Jahr im Oktober verwandelt der Zwiebelmarkt die Altstadt in einen großen Markt mit Zwiebelzöpfen, Zwiebelkuchen und Musik. Gedenkstätte Buchenwald Auf dem Ettersberg über der Stadt liegt das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald. Die Gedenkstätte ist mit dem Bus erreichbar. Für den Besuch sollte man sich Zeit nehmen; für Kinder unter zwölf Jahren wird er nicht empfohlen. Essen Thüringer Rostbratwurst und Thüringer Klöße, und in der Saison Zwiebelkuchen. Hinweise Viele Museen gehören zur Klassik Stiftung Weimar; es gibt Kombitickets. Öffnungszeiten ändern sich je nach Saison.

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