Wismar: Hansestadt und Welterbe, Marktplatz mit Wasserkunst, Backsteinkirchen, Alter Hafen und Insel Poel

TUREFF• •0
Wismar an der Ostsee ist eine alte Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam mit Stralsund gehört ihre Altstadt seit 2002 zum UNESCO-Welterbe. Ein großer Marktplatz, gewaltige Backsteinkirchen und ein Hafen, in dem noch Fischkutter liegen, machen sie zu einem schönen Ziel für einen Tagesausflug oder ein Wochenende. Anreise Mit dem Zug aus Schwerin in etwa einer halben Stunde, aus Hamburg mit Umstieg in rund zwei Stunden. Die Altstadt ist vom Bahnhof zu Fuß erreichbar. Marktplatz Einer der größten Marktplätze Norddeutschlands, mit dem Rathaus und dem „Alten Schweden“, einem der ältesten Bürgerhäuser der Stadt. Die Wasserkunst, ein Brunnenpavillon aus der Renaissance, versorgte die Stadt einst mit Wasser. Kirchen St. Nikolai, eine der höchsten Backsteinkirchen Deutschlands, beeindruckt durch ihr hohes Mittelschiff. St. Georgen wurde nach schweren Kriegsschäden wieder aufgebaut und wird heute für Ausstellungen und Konzerte genutzt. Vom zerstörten St. Marien steht nur noch der Turm; eine Ausstellung erklärt den Bau der Backsteinkirchen. Hafen Am Alten Hafen kauft man Fischbrötchen direkt vom Kutter. Das Wassertor ist das letzte erhaltene der ehemaligen Hafentore. Hafenrundfahrten führen in die Wismarer Bucht. Schwedenzeit Von 1648 bis 1803 gehörte Wismar zu Schweden. Daran erinnern die „Schwedenköpfe“, bemalte Figuren am Hafen, und jedes Jahr im Sommer das Schwedenfest. Film und Fernsehen In Wismar wurden Szenen des Stummfilmklassikers „Nosferatu“ von 1922 gedreht. Heute kennen viele die Stadt aus der Krimiserie „SOKO Wismar“. Umgebung Die Insel Poel, über einen Damm erreichbar, mit Stränden, Radwegen und Vogelbeobachtung. Das Ostseebad Boltenhagen westlich der Stadt. Schwerin mit seinem Schloss ist nicht weit. Hinweise Im Sommer und zu Festen ist die Stadt voll; Unterkünfte rechtzeitig buchen. Öffnungszeiten der Kirchen und Museen ändern sich saisonal.

Comments (0)