Würzburg: Residenz mit Tiepolo-Fresko, Festung Marienberg, Alte Mainbrücke mit Schoppen und Frankenwein

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Würzburg am Main ist die Stadt des Barock und des Frankenweins. Die fürstbischöfliche Residenz, ein Hauptwerk Balthasar Neumanns, gehört seit 1981 zum UNESCO-Welterbe. Über der Stadt thront die Festung Marienberg, und an den Hängen wachsen die Reben, deren Weine im bauchigen Bocksbeutel abgefüllt werden. Würzburg ist auch Ausgangspunkt der Romantischen Straße. Anreise Mit dem ICE aus Frankfurt in etwa einer Stunde, aus Nürnberg in knapp einer Stunde. Vom Hauptbahnhof erreicht man die Altstadt zu Fuß in rund zehn Minuten. Residenz Das Treppenhaus mit dem riesigen Deckenfresko von Giovanni Battista Tiepolo, das die vier damals bekannten Erdteile zeigt, gehört zu den größten Fresken der Welt. Kaisersaal, Spiegelkabinett und der Hofgarten sind weitere Höhepunkte. Besichtigung oft mit Führung; Zeiten auf der Seite der Bayerischen Schlösserverwaltung prüfen. Festung Marienberg Über einen Fußweg durch die Weinberge oder mit dem Bus erreichbar. Vom Fürstengarten bietet sich ein weiter Blick auf Stadt und Main. Teile der Festung werden renoviert; manche Bereiche und Museen sind zeitweise geschlossen. Alte Mainbrücke Die Steinbrücke mit barocken Heiligenfiguren ist abends ein Treffpunkt: Man holt sich einen „Brückenschoppen“, ein Glas Frankenwein, an den Ausschänken und genießt den Sonnenuntergang über der Festung. Wein Die großen Weingüter der Stadt, das Bürgerspital und das Juliusspital, sind Stiftungen mit jahrhundertealter Geschichte; ihre Weinstuben und Keller kann man besuchen. Typische Rebsorte ist der Silvaner. Weitere Ziele Das Käppele, eine Wallfahrtskirche von Neumann, mit Stufenweg und Aussicht. Der Dom St. Kilian und die Marienkapelle am Marktplatz. Tipps Im Frühjahr und Herbst finden Weinfeste in der Stadt und in den umliegenden Weinorten statt. Eine Schifffahrt auf dem Main nach Veitshöchheim mit seinem Rokokogarten lohnt sich im Sommer.

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