Zugspitze: Seilbahn ab Eibsee, Zahnradbahn, Gipfel auf 2962 Metern, Wetter und Wanderwege
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Die Zugspitze ist mit 2 962 Metern der höchste Berg Deutschlands. Sie liegt im Wettersteingebirge an der Grenze zu Österreich, oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Man erreicht den Gipfel bequem mit Seilbahn und Zahnradbahn – oder als lange Bergtour für Erfahrene. Hier ist, was man vorher wissen sollte.
Mit der Bahn auf den Gipfel
Die Seilbahn Zugspitze fährt vom Eibsee in wenigen Minuten bis auf den Gipfel.
Die Bayerische Zugspitzbahn, eine Zahnradbahn, fährt von Garmisch-Partenkirchen durch einen Tunnel bis zum Zugspitzplatt. Von dort bringt die Gletscherbahn Besucher zum Gipfel.
Viele kombinieren beides: hinauf mit der einen, hinunter mit der anderen.
Von österreichischer Seite fährt die Tiroler Zugspitzbahn von Ehrwald aus.
Tickets sind teuer, an schönen Tagen gibt es Wartezeiten. Fahrpläne, Preise und Revisionszeiten vorher prüfen.
Auf dem Gipfel
Auf der Gipfelplattform hat man bei klarem Wetter eine Fernsicht über Hunderte Gipfel in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.
Das goldene Gipfelkreuz steht auf dem höchsten Punkt; der Weg dorthin führt über Fels und ist nur mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit zu machen.
Auf dem Zugspitzplatt gibt es im Winter ein Skigebiet und eine kleine Kapelle.
Höhe und Wetter
Auf fast 3 000 Metern ist es auch im Sommer kalt, windig und manchmal verschneit. Warme Jacke, Mütze und Sonnenschutz mitnehmen.
Wer zu schnell hochfährt, kann Kopfschmerzen oder Schwindel bekommen. Langsam gehen, viel trinken.
Bei Nebel sieht man oben nichts. Webcams und Wetterbericht vorher anschauen.
Zu Fuß auf die Zugspitze
Die Routen durch das Reintal, das Höllental mit Klettersteig oder über Ehrwald sind lange, anspruchsvolle Hochtouren. Sie erfordern Kondition, Erfahrung im alpinen Gelände und je nach Route Klettersteigausrüstung, im Höllental auch die Querung eines Gletschers.
Wetterumschwünge und Gewitter sind gefährlich. Unerfahrene sollten einen Bergführer buchen.
Notruf in den Bergen: 112.
Unten am Berg
Der Eibsee mit seinem klaren, grünen Wasser lädt zum Umrunden ein.
Die Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen ist eine eindrucksvolle Schlucht.
Garmisch-Partenkirchen selbst hat bemalte Häuser und die Olympia-Skisprungschanze.
Anreise
Mit der Bahn nach Garmisch-Partenkirchen, von dort mit der Zahnradbahn oder dem Bus zum Eibsee. Mit dem Auto über die A95; Parkplätze am Eibsee sind an schönen Tagen schnell voll.
Beste Zeit
Klare Herbsttage bieten oft die beste Fernsicht. Im Sommer ist es am vollsten, im Winter kommen Skifahrer. Früh am Morgen sind die Bahnen am leersten.